Willkommen bei den "Waldameisen"

Anmeldung für das KITA-JAHR 2018/2019

 

Waldanmeldungen direkt in der Waldhütte unserer „Waldameisen“

Dienstag, 30. Januar 2018 → A – M

Mittwoch, 31. Januar 2018 → N - Z

jeweils von 14.00 – 17.00 Uhr

St. Martin im Waldkindergarten 

 

 
Am 09. November fanden sich die „Waldameisen“ mit Eltern, Geschwistern, Omas und Opas im Wald ein, um das Fest des Heiligen Martins zu feiern. Nach einer kurzen Begrüßung konnten die Kinder Martin mit seinem Pferd bereits in der Ferne sehen und zogen ihm mit ihren Laternen singend entgegen.  


Als sie ihn an der Weggabelung schließlich erreichten, sangen die Kindergartenkinder ihm das Lied „Sank Martin“ vor und stellten dazu die Martinslegende nach. Musikalisch begleitet wurden sie dabei von Birgit Brunner auf der Bassflöte (Erzieherin bei den Waldameisen) und von Sebastian Riehm auf der Gitarre (Vater einer „Waldameise“). Anschließend zogen alle gemeinsam dem Heiligen Martin und seinem Pferd hinterher durch den Wald. Die Instrumente begleiteten die verschiedenen Martinslieder, die unterwegs gesungen wurden. Die Vorschulkinder Ida, Franziska, Julia und Ferdi sangen mutig durch das Mikrofon und motivierten so auch den Rest des Zuges, mitzusingen. Dazwischen gab es aber auch „Singpausen“, um auch mal still mit der leuchtenden Laterne durch den Wald zu gehen und den Moment zu genießen. 


An der nächsten Weggabelung hatten die „Waldameisen“ noch ein Gedicht vom Teilen für St. Martin. Denn ums Teilen geht es schließlich an diesem Abend. Nachdem Martin und sein Pferd verabschiedet worden waren, bekamen alle Kindergartenkinder eine Semmel und konnten nun auch selbst mit ihren Familien teilen. 


Zurück an der Waldhütte und am Bauwagen war es inzwischen ganz dunkel geworden. Doch mit Laternen und kleinen Lichtern klang der Abend mit Martinsgänsen und Punsch aus. Für den größeren Hunger grillte der Elternbeirat Würstl und es gab Bosna. Während die Eltern noch gemütlich zusammenstanden, war es für die Kinder besonders spannend, mal im Dunkeln im Wald zu sein. Mit Stirnlampen konnten sie noch einige Zeit spielen und die Eindrücke vom Besuch des Heiligen Martins nachwirken lassen.

 

Feuer, Erde, Wasser und Luft im Waldkindergarten

 

Das Jahresthema der „Waldameisen“ lautet diesmal „Die vier Elemente“. Gleich zu Beginn steht der Herbst ganz im Zeichen des Elementes „Luft“. Doch nicht nur die bunten Blätter fliegen diesen Herbst bei den Waldkindern durch die Lüfte.

 

Am Weltkindertag, dem 20. September konnte man viele Luftballons am Waldrand aufsteigen sehen.

Die Kinder hatten in den Tagen zuvor die Möglichkeit, kleine Karten zu bemalen, zu beschriften oder individuell zuhause auch mit Adresse oder Telefonnummer zu versehen. Mit diesen Karten im Gepäck ging es zur „großen Wiese“ am Waldrand, wo sie an Luftballons befestigt wurden. Dank der freundlichen Unterstützung einer Traunsteiner Recyclingfirma war diese Aktion mit Ballons und Luftballongas für den Waldkindergarten vollkommen kostenlos. Zum Lied „99 Luftballons“ ließen schließlich alle Kinder ihre Ballons gleichzeitig los und blickten ihnen noch lange nach, wie sie in Richtung Lauter immer höher und höher stiegen.

Einige Tage später kam tatsächlich Post zurück. Eine Karte wurde bereits in Teisendorf gefunden, eine andere kam bis Maria Alm am Steinernen Meer in Österreich.

 

Zur Luft im Wald gehören natürlich auch die Vögel, die immer wieder beobachtet werden können. Um beeindruckende Vögel einmal ganz aus der Nähe sehen zu können, bekam der Waldkindergarten am 20. Oktober Besuch von einem Falkner.

Mit dabei hatte er einen Wanderfalken, der Größte seiner Art, sowie einen Gerfalken, der schnellste aller Falken. Außerdem einen Mischling aus Wander- und Gerfalken. Max Kern erzählte viel über die Falknerei und betonte, dass es ihm wichtig sein, schon Kindern zu zeigen, dass dadurch der Natur kein Schaden zugefügt werde. Die Vögel werden nicht der freien Wildbahn entnommen, sondern extra gezüchtet, um nicht ins Geschehen der Falken in der Natur einzugreifen. Der Höhepunkt war natürlich das Fliegen lassen eines Falken, der sich in der Luft ein Stück Putenfleisch erbeuten konnte, das der Falkner über der Wiese schwang.

 

Eine weitere Aktion ist im November geplant. Dann sollen die Kinder noch vieles zur Eigenschaft von kalter und warmer Luft erfahren und warum Ballone steigen, wenn Franz Berger mit einem Modell-Heißluftballon zu den „Waldameisen“ kommt und ihn in die Lüfte steigen lässt.

 

 

Sommerfest „Wachsen & Werden“ im Waldkindergarten

 

Am Freitag, 23.06.17 feierten die „Waldameisen“ ihr Sommerfest gemeinsam mit Eltern, Geschwistern, Omas und Opas. Gleich zu Beginn starteten die „Waldameisen“ mit der Aufführung des Liedes „Wenn du fröhlich bist“. Die gute Laune hatte nach vielen heißen Sommertagen scheinbar den Regen aus dem Schlaf geholt. Denn es gab im Anschluss einen heftigen, aber glücklicherweise sehr kurzen Regenschauer nach der Begrüßung. Nach einer kurzen Pause konnte die Aufführung unter den Bäumen im Trockenen fortgesetzt werden mit dem Lied „Wir werden immer größer“.

 

Im Anschluss hatten die Vorschulkinder noch eine Überraschung für die Waldameisen: In Gemeinschaftsarbeit hatten sie in den letzten Wochen mit ihren Eltern zuhause ein großes Klangspiel aus Bambusrohren angefertigt und bemalt, welches sie nun feierlich dem Waldkindergarten als Abschiedsgeschenk überreichen konnten. Natürlich wurde es auch sofort ausprobiert.

Dann wurde der Erlebnispfad „Wachsen & Werden“ geöffnet, auf dem es verschiedene Stationen zu bestaunen gab, die alle mit der Natur im Bezug standen: So gab es z.B. vom Förster, den Bayerischen Staatsforsten und dem Bergwalderlebniszentrum Ruhpolding einen „Pirschgang“, auf dem 10 Waldtiere zwischen den Bäumen gefunden werden konnten. Außerdem konnte man sich eine Waldmedaille anfertigen, für die man sich zu zweit selbst eine Baumscheibe absägen musste.

Auch eine Fühlbox gab es, in der man Waldmaterialien ertasten konnte. Und am „Seilgang“ ging man mit verbundenen Augen an einem Seil entlang und erspürte mit jedem Schritt bewusst die Beschaffenheit des Waldbodens. Ein Drechsler stellte allerlei schöne Dinge vor, die man aus dem Rohmaterial Holz herstellen konnte. Bettina Enzinger, aus dem Gemeindegebiet, präsentierte Produkte, die man aus der Wolle von Alpakas gewinnen konnte, informierte über den Weg vom Tier bis zum fertigen Produkt, zeigte das Spinnrad und stellte eine Kardiermaschine zur Verfügung, welche von den Kindern selbst bedient werden durfte. Ein Stück weiter gab es Blumenpressen zu erwerben und Gänseblümchen – Lippenbalsam, der von den Waldkindern in den Pfingstferien selbst hergestellt wurde. Bei der Kräuterpädagogin Daniela Spies konnte man aus Waldkräutern eigenes Kräutersalz herstellen. Ein Stück weiter konnten die Kinder Paprikas pflanzen und ganz am Ende gab es einen echten Bienenstock zu sehen mit dem geschäftigen Treiben der fleißigen Insekten. Ein Imker informierte über das interessante Leben der Bienen und über die Honiggewinnung. Außerdem konnten die Kinder in ein Imkerkostüm schlüpfen und einige Gerätschaften testen sowie auch den Honig probieren.

 

Brotzeit-, Kuchen- und Getränkeverkauf gab es mobil aus den Bollerwägen. Dieser begegnete einem durch die Mithilfe von engagierten größeren Geschwisterkindern immer wieder mal auf dem Waldweg.

Zum Abschluss gab es noch ein Kasperltheater an der Waldbühne. Bei „Kasperl und der Gemüsegarten“ waren nicht nur Handpuppen zu sehen, sondern auch Gemüsepuppen, die im Anschluss unter großer Begeisterung versteigert wurden. Zum Glück blieb das Wetter nach dem Anfangsschauer für den Rest des Festes trocken und warm. Aber wenn es um das Rahmenthema „Wachsen & Werden“ geht, gehört in der Natur neben dem Sonnenschein eben auch der Regen dazu.

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